Das Sony Vaio VPC-EB3E4E/WI im Test
Vor einiger Zeit waren Vaio-Laptops noch ein Luxus-Gut und nur für Leute mit einem dementsprechend gut gefüllten Geldbeutel geeignet. Das hat sich mittlerweile aber geändert, wie auch Sonys neuester Spross aus der Vaio-Serie zeigt. Die Japaner bieten das schicke Notebook zu einem Preis von nur knapp über 500 Euro an.
Ausgestattet ist der tragbare Rechner dabei nicht schlecht, aber auch nicht wirklich umfangreich. Gute Officekost eben. Das Vaio VPC-EB3E4E/WI verfügt über einen Pentium P6100 Prozessor, der mit 2 GHz getaktet ist. Für Officeanwendung reicht das allemal. Außerdem verfügt das Notebook über 4 GB Hauptspeicher und eine Festplatte von Samsung, deren Kapazität 320 GB beträgt. Für aufwendige 3D-Anwendungen und Spiele ist das Vaio eher nicht geeignet, da es nur über eine in den Prozessor integrierte Grafiklösung verfügt. Das Notebook verfügt über eine Reihe von Anschlüssen, darunter ein eSATA sowie ein ExpressCard34 Anschluss. Allerdings ist die Anbringung der Ports am Gerät nur suboptimal gelöst, da die Kabel durchaus beim Arbeiten mit der Maus behindern können. Wer gleichzeitig VGA und HDMI Kabel anstecken möchte, wird ein Problem bekommen, da die beiden Steckplätze so nahe nebeneinander angebracht sind, dass es unmöglich ist, beide Kabel gleichzeitig anzubringen.
Das Display hat eine Größe von 15,5 Zoll und ist spiegelnd. Dessen Kontrastwerte sind für ein Office-Notebook noch gut, könnten aber durchaus besser sein. Zum Arbeiten in der Sonne ist das Display eher nicht geeignet, da es doch zu starken Spiegelungen kommt. Das gesamte Gerät ist in Weiß und Silber gehalten, was sehr edel wirkt. Fingerabdrücke, die sich auf der glatten Oberfläche leicht ansammeln, fallen wegen dieser Farbe nicht sofort auf. Allerdings verschmutzt das Weiß mit der Zeit, vor allem im Bereich der Handballenauflagen, was das Notebook nach einiger Zeit nicht mehr schön aussehen lässt.
Fazit:
Sony bietet mit dem Vaio VPC-EB3E4E/WI ein günstiges Einsteigernotebook an, das über gelungene Eingabegeräte und gute Ergonomie verfügt. Technisch weiß das Gerät aber nur bedingt zu überzeugen, weshalb es nur für den Einsatz im Office-Bereich geeignet ist.