Media Markt: Online Lexikon für Computer
Computer und Hardware, Software und komplett vorinstallierte Notebooks: All dies bekommt man, wie eigentlich jeder weiß, bei Media Markt zu kaufen. Der Markt, der in bekannter Weise mit seiner knallroten Aufmachung jedem ins Auge sticht, ist aber natürlich auch im Internet zu finden. Hier können Kunden ihre Wünsche einfach realisieren, indem sie ihre Computer einfach bestellen. Kurz drauf wird schon das Paket geliefert und alles kann aufgebaut und gleich benutzt werden. Wer aber manche Begriffe in den Beschreibungen der Computer nicht versteht, bekommt auf der Homepage von Media Markt ein Online Lexikon geboten, in welchem die wichtigsten Begriffe alphabetisch geordnet zu finden sind.
Beim Bummel über die Seite, während des Computerkaufs, könnte man auf viele verschiedene Begriffe stoßen. Wer weiß schon als Laie, was man unter Backbone versteht? Aus diesem Fachbegriff kann man sich auch durch Übersetzung nicht viel ableiten. Während man andere Shopseiten verlassen muss, um eine Erklärung für den Begriff Backbone zu finden, ist im „Leximedia“, wie das Lexikon bei Media Markt genannt wird, die Erklärung nur „um die Ecke“. Gleiches gilt auch für P2P, die Abkürzung für Peer to Peer, einen bestimmten Netzwerk, durch das mehrere Computer miteinander verbunden werden können. Natürlich bezieht sich das Leximedia nicht nur auf den Bereich Computer, sondern auf das gesamte Sortiment bei Media Markt. Dies ist eine besondere Art der Kundenberatung, die nicht überall selbstverständlich ist. Manchmal soll es ja schon vorgekommen sein, dass man in einem Computer Fachhandel die Verkäufer nach etwas fragte, und eher schwammige oder ausweichende Antworten bekommen hat, weil sie einfach nicht alles wissen können.
Der Foris FS2331 von Eizo: Spitzenmonitor zum günstigen Preis
Eizo ist vor allem dafür bekannt, extrem hochwertige Displays zu bauen und diese zu dementsprechend hohen Preise zu verkaufen. Deshalb finden sich Monitore diese Marke zumeist nur auf den Schreibtischen professioneller Anwender aus dem Grafikbereich. Mit dem Modell Foris FS2331 will der Hersteller jetzt auch Heimanwender für sich gewinnen und bietet deshalb einen sehr guten TFT zu einem verhältnismäßig günstigen Preis an.
Eizo kombiniert zu diesem Zweck ein hochwertiges PVA-Panel mit einer sehr schnellen Reaktionszeit von 5 Millisekunden. Die Auflösung des 23-Zoll Monitors erreicht dabei übliche 1920 x 1080 Pixel. Reaktionszeiten dieser Geschwindigkeit sind zwar auch bei anderen Herstellern keine Ausnahme, allerdings setzten diese TN-Panels ein. Diese schalten von vornherein schneller und sind noch dazu günstiger. Dafür zeigen sie bei der Bildqualität und bei der Blickwinkel-Stabilität doch schon deutliche Schwächen im Vergleich mit PVA-Panels. Daher kann der Eizo in dieser Hinsicht voll überzeugen. Auch beim seitlichen Blick auf den Monitor sind keine Farbverfälschungen zu erkennen.
Der Foris bringt zwei HDMI-, eine VGA- sowie eine DVI-D-Schnittstelle mit. Damit bietet er das gesamte Spektrum an Anschlussmöglichkeiten und punktet auch hier. Sämtliche Einstellungen lassen sich entweder am Display selbst oder aber mit der sich im Lieferumfang befindlichen Fernbedienung erledigen. An der Unterseite des Foris FS2331 hat Eizo Lautsprecher angebracht, die durch einen guten Klang überzeugen und durchaus zu mehr als nur zum Webradio-Hören taugen. Wer sich lieber über einen Kopfhörer beschallen lassen möchte, kann diesen am Display einstecken. Drehen und in der Höhe verstellen lässt sich der Eizo leider nicht. Dafür kann er geneigt werden. Mit einer Leistungsaufnahme von 35 Watt im Betrieb, sowie fünf Jahren Garantie spielt der Foris auch in diesen Bereichen um den Titel mit.
Fazit:
Mit dem Foris FS2331 bietet Eizo einen exzellent ausgestatteten Monitor an, der vor allem mit seiner sehr guten Bildqualität punkten kann. In Verbindung mit einem für die gebotene Leistung fairen Preis, kann man diesen Monitor uneingeschränkt empfehlen.
Die AMD Radeon HD 6970 im Test
AMD möchte mit der Radeon HD 6970 der Geforce GTX 570 vom Konkurrenten Nvidia Angst einjagen. Ob das gelingt, zeigt der folgende Test. Die HD 6970 verfügt über eine GPU mit einer Taktfrequenz von 880 MHz. Besonders hervorzuheben ist der mit 2 GB üppig bemessene Grafikspeicher. Soviel Leistung will natürlich auch mit Strom versorgt werden, weshalb es wenig verwunderlich ist, dass die Radeon beim Spielen laut Hersteller eine durchschnittliche Leistungsaufnahme von 190 Watt aufweist. Der Maximalverbrauch der Karte soll bei 250 Watt liegen.
Benchmarks
Bei den Benchmarks, in der theoretischen Prüfung sozusagen, schlägt sich die AMD Radeon HD 6970 ziemlich gut. Für den Test wurde der neue 3DMark 11 genutzt. Zum Vergleich wurden die Tests auch noch mit einer GTX 570 durchgeführt. Die beiden Konkurrenten liegen im Prinzip annähern gleichauf, wobei die HD 6970 bei höheren Einstellungen leicht die Nase vorne hat und sogar in den Bereich einer GTX 580 kommt. Auch beim 3DMark Vantage und beim Heaven Benchmark liefern sich beide Karten ein Kopf-an-Kopf Rennen und schneiden sehr gut ab.
Die Praxis
Die praktische Prüfung, also der Einsatz bei Spielen, wird mit Crysis, Lost Planet 2 und Stalker: Clear Sky durchgeführt. Auch hier setzt sich das Kopf-an-Kopf Rennen fort. Mal liegt die GTX 570 leicht vorne, mal die HD 6970. Positiv fällt bei der Radeon auf, dass das Lüftergeräusch angenehm leise ist. Sie ist vor allem bei hoher Belastung leiser als die GTX 570.
Fazit
Die AMD Radeon HD 6970 ist eine schnelle und gute Grafikkarte, die sowohl die hauseigene Konkurrenz als auch die Geforce GTX 480 locker hinter sich lässt. Auch im Vergleich mit der GTX 570 hat die Radeon leicht die Nase vorne. Da die Karte noch dazu etwas günstiger ist als die GTX 570, außerdem weniger Strom verbraucht, leiser ist und gerade bei höheren Auflösungen auch noch detailliertere Texturen liefert, kann eine klare Kaufempfehlung für AMDs neues Flaggschiff ausgesprochen werden.
LCD, TFT und Plasma: wo liegen die Unterschiede?
LCD bedeutet Liquid Crystal Display, womit die Funktionsweise dieser Art der Bilddarstellung eigentlich schon ganz gut beschrieben wäre. Ein LCD-Display besteht im Wesentlichen aus einer Kammer, die sich zwischen zwei Schichten aus Glas oder Kunststoff befindet. In dieser Kammer befinden sich Flüssigkristalle, die, wenn Spannung angelegt wird, je nach deren Höhe mehr oder weniger Licht durchlassen. Displays dieser Technik finden heute nur mehr bei kleinen Geräten Einsatz.
Im Bereich der Monitore und Fernsehgeräte wurde diese Technik schon vor einigen Jahren von den TFT-Displays verdrängt. TFT bedeutet Thin Film Transistor. Ein solches Display ist aus Millionen Transistoren aufgebaut. Diese Transistoren können einzeln angesteuert werden und stehen für jeweils ein einziges Pixel auf dem Bildschirm. TFT-Displays sind heute Standard sowohl bei Computermonitoren als auch bei Fernsehgeräten. Sie sind relativ dünn, wodurch sich vor allem das Design der Displays geändert hat. Auch die Möglichkeit, einen Monitor oder einen Fernseher an die Wand zu hängen, besteht erst seit Einführung dieser Technik. TFT-Displays werden von hinten beleuchtet. Es gibt zwei Möglichkeiten, um die Hintergrundbeleuchtung zu realisieren. Einmal mit Hilfe von Leuchtstoffröhren, die sich im Rahmen des Monitors befinden und einmal mittels LEDs. LED-Hintergrundbeleuchtung löst die Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren immer mehr ab. Dies liegt an dem geringeren Stromverbrauch, der nochmals reduzierten Bautiefe und der, besonders im Bereich des Kontrasts und der Farbintensität, verbesserten Bildqualität.
Einen Sonderfall stellen Plasmabildschirme dar. Sie gibt es erst ab einer bestimmten Größe. Die Bildqualität solcher Monitore ist noch mal etwas besser, als die von TFT-Displays. Das Bild bei Plasmadisplays wird mit Hilfe von Gas, nämlich Xenon, erzeugt. Dieses befindet sich in einer Kammer, über der sich weitere drei Kammern befinden. Auch diese sind mit Gas gefüllt, allerdings nicht mit Xenon, sondern mit Phosphor, der in den drei Grundfarben vorliegt. So können sämtliche Farben dargestellt werden. Plasma-Monitore bieten ein besseres Kontrastverhältnis als TFT-Displays und verfügen darüber hinaus über ein helleres Bild. Allerdings verbrauchen sie deutlich mehr Strom als moderne LCD/TFT-Monitore.
Die Gainward Geforce GTX 580 Phantom im Test
Die Gainward Geforce macht rein äußerlich was her. Allerdings kann der äußere Schein natürlich auch trügen, weshalb es schon interessant ist, wie es mit den inneren Werten bestellt ist. Diesen wird in zwei Teststufen ordentlich auf den Zahn gefühlt, um herauszufinden, ob die Karte eher für den normalen Zocker geeignet ist oder sogar Einzug in die exklusiven Hallen der Jäger der Frameraten findet. Getaktet ist die Karte mit 783 MHz. Sie verfügt über 1536 MB Grafikspeicher vom Typ GDDR5, welcher mit 2010 MHz getaktet ist.
Das Testsystem
Getestet wird die Karte auf einem System mit einer Intel Core i5 2500K @4,5 GHz CPU. Für die nötige Kühlung sorgen ein Prolimatech Supermega sowie ein Noiseblocker Multiframe PWM. Verbaut sind 8 GB Hauptspeicher der Marke Kingston HyperX 1600. Das Ganze befindet sich auf einem Gigabyte P67A-UD7 Mainboard. Als Festplatte wird eine schnelle SSD von Samsung mit einer Größe von 256 GB genutzt. Für Strom sorgt ein Netzteil von Seasonic, welches 750W Leistung zur Verfügung stellt. Als Betriebssystem läuft Windows 7 64-bit Ultimate.
Test und Fazit
Die Geforce GTX Phantom von Gainward muss sich im Test mit einer normalen GTX 580 sowie einer GTX 570 messen. Insgesamt vierzehn Durchläufe mit sieben verschiedenen Benchmarks später zeigt sich, dass die Phantom ihre Stärken vor allem bei höheren Einstellungen und Anforderungen ausspielen kann. Ansonsten kann sie sich zwar auch etwas von der normalen GTX 580 absetzen, aber sonderlich groß ist die Lücke nicht. Deutlich ins Hintertreffen gerät dagegen die GTX 570, was aber nicht wirklich verwundert, da die beiden GTX 580 Karten ja eigentlich in einer ganz anderen Liga spielen. Beim Thema Lautstärke liegt die GTX 580 Phantom deutlich vor den anderen Karten. Obwohl sie die bessere Leistung bringt, ist sie leiser als ihre Konkurrenten. Auch die Temperaturen sind etwas niedriger als bei den beiden anderen Karten. Deshalb kann für die Gainward Geforce GTX 580 Phantom eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen werden, auch wenn die Karte alles andere als günstig ist. Aber Frameratenjäger schauen sowieso nicht auf den Preis.
Notebooks in der Schule
In der Schule kommen immer mehr Notebooks zum Einsatz. Vor allem die Lehrkräfte greifen gerne auf solche Geräte zurück, da sich damit wunderbar Powerpoint Präsentationen erstellen und anzeigen lassen. In vielen Klassenzimmern und Fachräumen besteht mittlerweile die Möglichkeit, Notebooks anzuschließen und sie so als aktives Mittel für den Unterricht zu nutzen. Die meisten Lehrkräfte nutzen dazu ihre eigenen Laptops, was mitunter Probleme mit sich bringen kann. So müssen die Notebooks beispielsweise zuerst einmal ins schulinterne Netzwerk integriert werden, bevor sie uneingeschränkt genutzt werden können. Aber auch die Frage, ob private Notebooks überhaupt Zugang zu einem schulinternen Netz erhalten sollen, stellt sich.
Manche Schulen ermöglichen es den Schülern, sich über die Schule Notebooks zu kaufen. Diese werden von den Schülern dann sowohl schulisch als auch privat eingesetzt. Für die Schüler beziehungsweise deren Eltern ist das sicher keine schlechte Sache, denn so erhalten sie solch ein Gerät zu einem günstigen Preis.
Die meisten Schulen bieten dies aber nicht an, sondern verfügen über eigens zu Unterrichtszwecken angeschaffte Schülernotebooks. Dem Kauf liegen einige praktische Überlegungen zugrunde. Schülernotebooks müssen relativ robust sein, da sie durch sehr viele Hände gehen, von denen sicher auch einige dabei sind, die nicht gerade zimperlich mit dem Gerät umgehen. Designernotebooks sind hier also völlig fehl am Platze. Allerdings müssen auch nicht gleich spezielle Outdoornotebooks, wie man sie beispielsweise auf Baustellen findet, gekauft werden. Solche Geräte sind nämlich nicht gerade günstig. Im Prinzip genügt ein solides Modell der unteren Mittelklasse den Ansprüchen einer Schule voll und ganz. Auch der Kauf von Netbooks anstelle von Notebooks bietet sich mittlerweile an, da Erstere heutzutage gute Rechenleistung zum verhältnismäßig kleinen Preis bieten.
Die richtige Größe des Monitors
Monitore für den Computer gibt es mittlerweile in etlichen Größen. War früher ein 15 Zoll Monitor schon das Maß aller Dinge, so findet man Displays dieser Größe heutzutage gar nicht mehr. Da sich die allgemeine Qualität der Bilddarstellung von Hersteller zu Hersteller eigentlich nicht mehr sonderlich groß voneinander entscheidet, einige Billigmarken vielleicht einmal ausgeschlossen, ist die entscheidende Frage vor dem Kauf eines Monitors heute die nach der richtigen Größe.
Generell gilt, dass mehr Informationen auf eine Bildschirmseite passen, je größer der Monitor ist. Das ist vor allem dann wichtig, wenn auch kleine Schriften dargestellt werden sollen. Wer also häufig mit Text und dabei auch mit sehr kleinen Schriften zu tun hat, sollte sich daher für einen Monitor ab einer Größe von 22 Zoll entscheiden. Beachten sollte man dabei aber, dass LCD-Monitore immer mit der höchstmöglichen Auflösung betrieben werden müssen, da das Bild ansonsten unscharf wird. Wird der Rechner nur für normale Büro- und Textarbeiten genutzt, ist das problemlos möglich. Wird der Rechner darüber hinaus aber auch noch zum Spielen genutzt, sollte ein kritischer Blick auf die Grafikkarte geworfen werden, denn die muss dann auch in der Lage sein, diese Inhalte bei höchster Auflösung ruckelfrei darzustellen. Ebenfalls ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der richtigen Monitorgröße ist der Abstand des Nutzers zum Bildschirm. Je näher man vor seinem Monitor sitzt, desto kleiner sollte dieser sein, um eine gute Bildqualität und Lesbarkeit zu gewährleisten. Ist der Abstand zwischen Nutzer und Monitor zu klein, sind die einzelnen Bildpunkte zu erkennen, was doch sehr störend ist.
Vor einigen Jahren stellte sich zudem noch die Frage nach dem Format. Mittlerweile gibt es aber nur noch vereinzelt Bildschirme im 4:3 Format. Angeboten werden diese vor allem für professionelle Satzarbeiten und die Mediengestaltung. Otto Normaluser greift besser auf einen Monitor im 16:9 beziehungsweise 16:10 Format zurück, da damit sowohl Spiele als auch Filme erst so richtig zur Geltung kommen, da sie auf dieses Format ausgelegt sind.
Der Stromverbrauch von High End Grafikkarten
High End Grafikkarten und Sportwagen haben eines gemeinsam. Nämlich die Sache mit der Alltagstauglichkeit. Denn die Frage, die sich stellt, lautet, ob eine High End Grafikkarte im ganz alltäglichen Betrieb mehr Strom verbraucht, als eine normale Grafikkarte. Vergleichbar also mit dem Mehrverbrauch eines Supersportwagens, der nur in der Stadt oder auf Landstraßen bewegt wird, also nie ganz ausgefahren wird. Für bestimmte Spiele ist eine leistungsfähige Grafikkarte sinnvoll, aber nicht wirklich notwendig. Außerdem wird die mögliche Leistung einer solchen Karte nur einen Bruchteil der Gesamtbetriebszeit abgerufen.
Grundsätzlich kann man sagen, dass leistungsfähigere Grafikkarten auch mehr Strom verbrauchen. Auch, wenn sie nur einen Bruchteil der eigentlich möglichen Leistung zur Verfügung stellen müssen. Dies liegt am Treibermanagement, welches auch bei vergleichsweise einfachen Grafikdarstellungen die maximal mögliche Taktung des Prozessors der Grafikkarte anlegt. Der Stromverbrauch steigt dabei noch deutlich, wenn wirklich aufwendige 3D-Spiele oder sonstige grafikintensive Anwendungen laufen.
High End Grafikkarten werden, jedenfalls wenn sie erst relativ neu auf den Markt gekommen sind, von keiner Anwendung und von keinem Spiel bis an ihre Grenzen gefordert. Bis es soweit ist, gehen in der Regel ein oder zwei Jahre ins Land. Man bezahlt also im Grunde mehr für den Strom und erhält dafür eigentlich keine Gegenleistung, denn dieselbe Grafikleistung könnte auch von einer günstigeren und verbrauchsärmeren Karte übernommen werden.
Richtig interessant wird es, wenn man den Kaufpreis einer Grafikkarte mit den von ihr verursachten Stromkosten in Relation setzt. Und hier stellen sich dann doch deutliche Parallelen zum Sportwagen ein. Denn bei ihnen sind, genau wie bei High End Grafikkarten, die Folgekosten deutlich höher als bei kleineren Modellen. Eine High End Karte verursacht im Schnitt jährliche Stromkosten, die etwa ein Drittel bis die Hälfte ihres Anschaffungspreises ausmachen. Wen man nun bedenkt, dass solche Karten 600 Euro und mehr kosten, kann man sich leicht ausrechnen, wie viel Strom man eigentlich völlig unnötig verbraucht. Wer sich also für eine Nummer kleiner entscheidet, kann sich vom so gesparten Geld für den Strom früher eine neue Grafikkarte kaufen und muss auf diese Weise auch leistungsmäßig keine Abstriche machen.
Was sind eigentlich Blade Server?
Bis vor einiger Zeit verfügte jeder Server über alles, was für seinen eigenständigen Betrieb benötigt wurde. Solange nur ein oder zwei Server gleichzeitig betrieben werden sollen, macht dies auch durchaus Sinn. Sollen gleiche Server allerdings in einem Rack installiert werden, geht das zwar, erscheint aber auch wenig effizient, da jeder Server separat an die Energieversorgung angeschlossen werden muss. Auch LAN, USB und andere Anschlüsse müssen für jeden Server einzeln vorgenommen werden.
Da Racks über keine zentrale Stromversorgung verfügen, findet keinerlei Einsparung in dieser Hinsicht statt. Hier kommen Blades zum Einsatz. Ein Gehäuse, ein sogenanntes Blade-Chassis, wird bereitgestellt. Dieses verfügt über sämtliche Anschlüsse und Verbindungen nach außen, also Strom, Kühlung, Netzwerkstecker sowie USB. In dieses Chassis können dann einzelne Server, die Blades integriert werden. Die Blades verfügen dabei über keine separaten Anschlüsse nach außen. Auch eine separate Kühlung findet sich nicht. Sie bestehen im Grunde nur aus einem Hauptprozessor sowie dem Hauptspeicher. Am besten kann man Blades mit den Mainboards in herkömmlichen PC-Systemen vergleichen.
Die Rückwand des Chassis besteht zur Hauptsache aus miteinander verbundenen Steckplätzen, in die die Blades gesteckt werden können. Mit einem Handgriff sind sie somit sowohl untereinander als auch mit der Außenwelt verbunden. Diese Bauweise sorgt für einen entscheidenden Vorteil, den Blade Server gegenüber klassischen Servern haben. Es können mehr Server pro Quadratmeter Stellfläche installiert werden, was gerade in großen Data Centern durchaus Sinn macht. Auch der Aufwand, der für die Verkabelung der Server notwendig ist, reduziert sich durch den Einsatz von Blade Servern deutlich. Ein weiterer Vorteil ist, dass einzelne Blades im laufenden Betrieb entfernt oder hinzugefügt werden können, ohne sämtliche Server eines Blade-Chassis ausschalten zu müssen. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist die Tatsache, dass gut konfigurierte Blade Server einen geringeren Stromverbrauch aufweisen, als ein vergleichbarer Standard Server.
Messenger Software für den Videochat
Ein Computer, natürlich eine Internetverbindung, eine Webcam und eine Software: Besitzen zwei Menschen, egal, wo auf dieser Erde sie sich befinden, diese Ausrüstung, können sie miteinander ein Videochat Gespräch führen. Dabei brauchen natürlich beide Seiten die gleiche Software und müssen sich die User gegenseitig auch finden beziehungsweise schon auf der Freundesliste beziehungsweise Buddy-Liste stehen haben. Alles weitere ist, was durchaus als angenehm erachtet werden kann, kostenlos, da es sich um reine Internet Telefonie, erweitert durch die Bildübertragung über die Webcam, handelt.
Eine Software, mit der ein Videochat überhaupt kein Problem ist, nutzen viele schon als Messenger zum Übermitteln von Nachrichten und Dateien: Mit Skype ist aber auch das Chatten Auge in Auge kein Problem, vorausgesetzt, beide Chatter haben ihre Kamera aktiviert. Beim Installieren der Software ist das Feature des Videochats automatisch dabei. Man kann es nutzen, oder nicht – das bleibt jedem User selbst überlassen. Ruft jemand über die Videochat Funktion an, kann man das Gespräch auch ablehnen oder die eigene Kamera deaktiviert lassen, um nur die Bilder von der Gegenseite zu empfangen. Viele weitere Messenger Softwares, darunter ICQ und MSN, bieten ähnlichen Service an.
Per Videochat Software können im Ausland studierende Kinder Kontakt zu den Eltern aufrechterhalten, können auf Montage arbeitende Väter die Schulnote der Kinder daheim ansehen und einen liebevollen Blick mit der Frau austauschen. Konferenzen auf geschäftlicher Ebene sind durch den Videochat auch über das Internet möglich und natürlich ist es heute auch vollkommen normal, dass sich die Klassenkameraden und Freunde nicht nur am Nachmittag nach der Schule, sondern auch in den Ferien online treffen und sich dabei direkt unterhalten können. Zwar mit Headset auf dem Kopf, aber dennoch live.