Die Gainward Geforce GTX 580 Phantom im Test

Die Gainward Geforce macht rein äußerlich was her. Allerdings kann der äußere Schein natürlich auch trügen, weshalb es schon interessant ist, wie es mit den inneren Werten bestellt ist. Diesen wird in zwei Teststufen ordentlich auf den Zahn gefühlt, um herauszufinden, ob die Karte eher für den normalen Zocker geeignet ist oder sogar Einzug in die exklusiven Hallen der Jäger der Frameraten findet. Getaktet ist die Karte mit 783 MHz. Sie verfügt über 1536 MB Grafikspeicher vom Typ GDDR5, welcher mit 2010 MHz getaktet ist.

Das Testsystem

Getestet wird die Karte auf einem System mit einer Intel Core i5 2500K @4,5 GHz CPU. Für die nötige Kühlung sorgen ein Prolimatech Supermega sowie ein Noiseblocker Multiframe PWM. Verbaut sind 8 GB Hauptspeicher der Marke Kingston HyperX 1600. Das Ganze befindet sich auf einem Gigabyte P67A-UD7 Mainboard. Als Festplatte wird eine schnelle SSD von Samsung mit einer Größe von 256 GB genutzt. Für Strom sorgt ein Netzteil von Seasonic, welches 750W Leistung zur Verfügung stellt. Als Betriebssystem läuft Windows 7 64-bit Ultimate.

Test und Fazit

Die Geforce GTX Phantom von Gainward muss sich im Test mit einer normalen GTX 580 sowie einer GTX 570 messen. Insgesamt vierzehn Durchläufe mit sieben verschiedenen Benchmarks später zeigt sich, dass die Phantom ihre Stärken vor allem bei höheren Einstellungen und Anforderungen ausspielen kann. Ansonsten kann sie sich zwar auch etwas von der normalen GTX 580 absetzen, aber sonderlich groß ist die Lücke nicht. Deutlich ins Hintertreffen gerät dagegen die GTX 570, was aber nicht wirklich verwundert, da die beiden GTX 580 Karten ja eigentlich in einer ganz anderen Liga spielen. Beim Thema Lautstärke liegt die GTX 580 Phantom deutlich vor den anderen Karten. Obwohl sie die bessere Leistung bringt, ist sie leiser als ihre Konkurrenten. Auch die Temperaturen sind etwas niedriger als bei den beiden anderen Karten. Deshalb kann für die Gainward Geforce GTX 580 Phantom eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen werden, auch wenn die Karte alles andere als günstig ist. Aber Frameratenjäger schauen sowieso nicht auf den Preis.

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